Kappensäger
Lateinisch: Lophodytes cucullatus
Englisch: Hooded merganser
Französisch: Harle couronné
Klasse: Vögel
Ordnung: Gänsevögel
Familie: Entenvögel
Größe: bis 46 cm
Lebensraum: ursprünglich Irrgast aus Nordamerika, heute vereinzelt in Europa
Das Männchen des Kappensägers hat einen hellen Bauch, kupferfarbene Flanken und eine schwarze Oberseite. Die Vorderseite ist schwarz-weiß gefleckt. Auffällig ist auch das gelbe Auge und der dünne Schnabel. Das Männchen trägt zur Brutzeit eine große Federholle auf dem Kopf. Das Weibchen ähnelt einem Weibchen des
Zwergsägers. Kappensäger sind wenig ruffreudig. Der Balzruf des Männchens ist ein tiefes, rollendes Knurren, das an einen Froschruf erinnert, das Weibchen ruft beim Abfliegen manchmal ein einfaches „Gak“, der Warnruf ist ein „Ki-ki-ki“.
Kappensäger leben normalerweise an den Seen in den Wäldern Nordamerikas. Durch den Vogelzug im Winter, aber auch durch Ziervogelhaltung haben sich die Kappensäger vereinzelt auch in Europa verbreitet. Sie fressen gerne kleine Fische und Wasserinsekten. Wie die
Gänsesäger benutzen sie Baumhöhlen als Brutstätten. Die jungen Küken werden vom Weibchen betreut, sie sind nach etwa 70 Tagen flugfähig. Die Kappe auf dem Kopf zeigen die Männchen erst ab dem dritten Lebensjahr.