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Mönchsgrasmücke
Lateinisch: Sylvia atricapilla 
Englisch: Blackcap 
Französisch: Fauvette à tête noire 
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Sperlingsvögel 
Familie: Grasmücken 
 
Größe: 13 cm 
Lebensraum: lichte Wälder, Parks
Hilfe Zoom Grafik Zeichnung Lernkarte Gesang
Die Mönchsgrasmücke fällt durch ihre schwarze Kopfplatte auf, die den oberen Augenrand abgrenzt. Diese Zeichnung hat dem überwiegend grauen Singvogel seinen Namen gegeben: Sie erinnert an die Kopfbedeckung eines Mönchs. Die Kopfplatte des Weibchens ist braunrot gefärbt. Die Flügel erscheinen etwas bräunlicher, die Kehle ist leicht heller. Besonders eindrücklich ist der Gesang des Männchens. Manche singen stundenlang. Nach einem längeren Zwitschern von 10 bis 20 Sekunden ertönt pro Strophe am Schluss ein lautes, eindringliches Signal, das in etwa wie ein „Di-dü di-dü di-dü“ klingt.

Mönchsgrasmücken sitzen gerne im bodennahen Gebüsch oder in Zweigen von Bäumen, wo sie auch brüten. Das Nest ist klein und napfförmig. Das Weibchen legt fünf braun gesprenkelte Eier und bebrütet diese ungefähr zwei Wochen. Die Jungvögel verlassen schon spätestens nach weiteren zwei Wochen das Nest. Zur Brutzeit ernähren sich Mönchsgrasmücken von Insekten, im Herbst und Winter auch von Beeren; der Efeu stellt dafür die wichtigste Nahrungsquelle dar.

Der Zugvogel fliegt von Nordeuropa bis in die Sahara und legt dabei mehr als 6000 Kilometer zurück. Eine Kuriosität stellen Populationen aus Mitteleuropa dar, die im Winter nicht in den Süden, sondern nordwestwärts nach Großbritannien oder in die Niederlande ziehen.

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